Aktuelles

15.10.2018

Simon Beyeler heisst der Sieg vom Glarner Sommercup

Der Glarner Sommercup ging am Samstag mit viel Rauch und Feuerwerk über die Bühne. Simon Beyeler und Sarina Hitz heissen die Sieger.

05.10.2018

Schiesskurs 2019

In Menznau findet vom Freitag, 29.3. und Samstag, 30.3.2019 ein Schiesskurs statt.

04.10.2018

Glarner Schützenveteranen nutzen Heimvorteil

Bei der 7. Austragung des Freundschaftsschiessen zwischen den Schützenveteranen der Kantone Baselstadt & -land, Schaffhausen und dem diesjährigen Gastgeber Glarus zeigten sich die Einheimischen in sehr guter Verfassung und eroberten gleich fünf Kategoriensiege.

Vorschau GM Final SSV 300m


Vorschau GM Final SSV 300m



Final Schweizerische Gruppenmeisterschaft 300m
 
 
Drei Glarnergruppen kämpfen um Edelmetall
 
Am kommenden Samstag werden im Albisgüetli in Zürich die neuen Titelträger in der Schweizerischen Gruppenmeisterschaft Gewehr 300m gesucht. Dabei kommt es nicht selten zu grösseren Überraschungen. Die Hoffnungen der Glarnerschützen liegen in diesem Jahr gleich bei drei Gruppen, nämlich Ennenda SG und Linthal FSG im Feld D sowie Niederurnen StandS im Feld E. Es wäre ihnen zu gönnen, wenn sie ihre Hauptrundenleistungen abrufen könnten und so bei der Vergabe der Medaillen ein Wörtchen mitreden könnten.
 
Feld A: Näfels MSV „nur“ als Zuschauer dabei
Auch wenn sich heuer wiederum keine Glarnergruppe für die Finalteilnahme qualifizieren konnte, ganz ohne Glarnerschützen geht es im Feld A trotzdem nicht. Näfels MSV schied in der 3. Hauptrunde mit 962 Punkten bekanntlich aus, darf sich damit am Absenden als „Prix-Huguenin-Gewinner“ auszeichnen lassen. Dieser Preis geht jeweils an diejenige Gruppe, die in über alle drei Hauptrunden gesehen mit dem höchsten Ergebnis ausgeschieden ist. Sicherlich ein gewisser Trost aber auch eine würdige Anerkennung.
Ansonsten ist im Feld A „fast“ alles beim Alten, denn auf der Startliste sind die renommierten und bekannten Gruppen fast vollständig vertreten. So sind aus dem Vorjahr erneut acht Gruppen wieder dabei, u.a. Titelverteidiger Höri SV 1, Silbermedaillengewinner Gonten ISV 1, Ried-Brig-Glis SSZ 1 als 4., Oberwinterthur StandS 1 als 5. sowie Ried-Brig-Glis SSZ 2 als 7.. Dazu kommen die ehemaligen Schweizermeister Aarau SG und Tafers FSG. Die meisten dieser Gruppen sind logischerweise auch bei der Bestenliste über die drei Hauptrunden zu finden. Hier liegt Ried-Brig-Glis SSZ 1 mit einem Rundendurchschnitt von 978.33 Punkten vor Vorjahresgewinner Höri SV 1 mit 976.33, Gonten ISV 1 mit 973.33, Aarau SG 1 mit 972.67 und Tafers FSG 1 mit 972.00 Ringen. Somit ist hier ab Beginn klar, dass in jeder Runde Favoriten straucheln müssen. Man darf sich ganz sicher auf einen spannenden und erstklassigen Wettkampf freuen.
Feld D: Sind Ennenda SG und Linthal FSG für das Podest bereit?
24 Gruppen, darunter wie im Vorjahr Ennenda SG und Linthal FSG gleich zwei Teams aus dem Zigerschlitz, kämpfen im Feld D um die begehrten Auszeichnungen. Glarnermeister Ennenda verpasste vor einem Jahr das Podest um nur gerade drei Punkte und hofft mit ihrer Finalerfahrung diesmal zu reüsieren. Für Linthal FSG spricht vor allem das 3.Hauptrundenergebniss von 707 Punkten. Damit erzielte man schweizweit das zweithöchste Gruppentotal. Geschlagen wurde man vom grossen Hauptrundendominator aus dem Kanton Graubünden Tomils SV 1. Die Bündner, im Vorjahr Gewinner der Silbermedaille, schossen einen unglaublichen Hauptrundendurchschnitt von 716.00 Zähler, in der 2. Hauptrunde gar sagenhafte 727 Ringe! Damit sind sie aufgrund dieser Statistik haushoher Favorit. Sechs weiteren Gruppen, nämlich Eggersriet-Grub SV 1 (3. im Vorjahr) 707.33, Heimisbach SG 1 704.33, Lauffohr SG 3 702.33, Bregaglia 2 701.67, Oberrieden SV 700.33 und Montricher Sté de tir 700.00 (14. im Vorjahr) knackten die 700-Punktemarke. Linthal FSG, mit den Hauptrundenschützen Ständerat Werner Hösli, Peter Ciresa, Rolf Stutz, Peter Arnold und Hans Dürst weist hier einen Wert von 698.67 und Ennenda SG mit Martin Hürlimann, Severino Bianchi, Ruedi Feldmann, Ernst Hürlimann und Beat Hegg einen von 693.00 Punkten auf. Wenn man um die Medaillen mitkämpfen möchte, so müssen sich die beiden Glarnergruppen am Finaltag klar steigern müssen. Mit ihrem Können und dem notwendigen Wettkampfglück liegen für Beide positive Rangirungen drin. Neun Vorjahresteilnehmer habe die Qualifikation auch heuer wieder geschafft, davon zwei der drei Medaillengewinner. Was in diesem Feld auffällt, in den letzten 15 Jahren gabe es nur eine Gruppe, Rüeschegg-Graben FS, die zweimal Schweizermeister wurde, ansonsten sind hier immer verschiedene Gruppen Titelträger geworden. Ein Glarner fehlt, also wäre es doch an der Zeit. Man darf gespannt sein, sowohl auf den Auftritt des Topfavoriten Tomils und natürlich der beiden Glarnervertreter.
Feld E: Niederurnen StandS in der Favoritenrolle?
Auch im Feld E, dass es erst seit dem letzten Jahr gibt, sind 24 Gruppen am Finaltag startberechtigt. Mit Niederurnen Stands verfügt der Kanton Glarus hier ein ganz heisses Eisen in der Schusslinie. Zum ersten bringen diese Gruppenschützen sehr grosse Finalerfahrung (auch in andern Feldern) mit und zum zweiten zeigten sie in den diesjährigen Hauptrunden ausgezeichneten Schiesssport. Mit Hauptrundenergebnissen von 697, 699 und 703 Punkten schoben sie sich gleich selbst in die Favoritenrolle. Die fünf Schützen Hans-Ruedi Weber, René Zwicky, Martin Sigrist, Heinz und Jakob Steinmann bilden ein äusserst ausgeglichenes Team und liegen in den erwähnten drei Hauptrunden mit ihren Einzelergebnissen allesamt innerhalb von drei Punkten. Mit einem Durchschnitt von 699.79 Punkten liegen sie vor Wartau SV 1 mit 699.33, Grossdietwil SV 1 mit 693.67, Grindelwald EigerS 1 mit 693.33 und Perlen SG 1 mit 691.67 Ringen an der Spitze dieser Auswertung. Man bekommt dafür noch nichts, doch eine so erfahrene Truppe wie diese, sollte es motivieren und in ihrer Arbeit bestätigen. Wie sagt man so schön, nach der Pflicht folgt die Kür….. Titelverteidiger St. Stephan FSG 1 und Niederurnen StandS als 4. im Vorjahr sind aus dieser Sichtweise die Top-Titelanwärter. Man kann Statistiken erheben und erstellen, daraus Schlüsse ziehen und vielfach kommt alles anders. Was immer bleibt ist, dass spannende, ja teilweise gar dramatische, Wettkämpfe zu verfolgen sind. Das wird sicher auch in diesem Feld wieder der Fall sein.
Auszeichnungen an Ausgeschiedene
Die Prix-Huguenin-Gewinner 2018 heissen im Feld A wie schon erwähnt Näfels MSV mit 962, im Feld D Höri SV mit 698 Punkten jeweils in der 3. HRunde sowie Tartegnin Sté de tir 1 im Feld E mit 689 Ringen in der 2. HRunde ausgeschieden. Das Kranzabzeichen wird im Feld A an 59 Gruppen, darunter Niederurnen StandS (956 P), Luchsingen FSG (954 P) und Linthal-Auen SV 1 (951 P) für Resultate zwischen 950 und 961 Punkten, im Feld D an 88 Teams (keine Glarner) mit Ergebnissen zwischen 680 und 698 Ringen sowie im Feld E an 92 Gruppen, darunter Matt-Engi SV (677 P) mit Totals zwischen 672 und 688 Zähler abgegeben.
Der GM-Verantwortliche Silvio Freitag hofft und würde sich freuen, wenn möglichst viele Schiessbegeisterte die drei Glarnergruppen in Zürich vor Ort unterstützen würden und sie mit ihrem Besuch zu Höchstleistungen animieren und anspornen werden. Auf jeden Fall wünschen wir den Schützen aus dem Glarnerland heute schon „guät Schuss“ und „viel Erfolg“.
 
 
Glarner Kantonalschützenverein
Paul Romer, Pressechef a.d.
 
Bericht in PDF format

Schützengesellschaft Ennenda Feld D                                  Feldschützen Linthal Feld D                                            


Standschützen Niederurnen Feld E



Veröffentlicht:
20:23:00 27.08.2018
Autor:
Hans Heierle

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