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Bericht Schweizer Gruppenmeisterschaftsfinal Gewehr 300 Meter


Bericht Schweizer Gruppenmeisterschaftsfinal Gewehr 300 Meter



Am Samstag, 2. September fand im Schiessstand Albisgüetli in Zürich der Schweizer Gruppenmeisterschaftsfinal Gewehr 300 Meter statt. Mit dabei auch die D-Schützen der SG Ennenda und der FSG Linthal, sowie Niederurnen Stand im Feld E. Es resultierten die guten Ränge 4 und 5, wobei Ennenda dreimal über 700 Punkte schoss.

Die besten Medaillenchancen konnte man sich von Niederurnen Stand im Feld E ausrechnen. Sie hatten in den Hauptrunden stets dominiert und kamen auch in Zürich gut in die Gänge. Im ersten Durchgang realisierten sie ein Total von 687 Punkten und sicherten mit Platz 2 die Halbfinalteilnahme. Auch dort nahmen sie schnell Fahrt auf und gewannen den Durchgang gar. Mit 697 Zählern stiessen sie souverän in den Final der besten vier vor. Hans-Rudolf Weber 143, Martin Sigrist und Jakob Steinmann je 142, René Zwicky 136 sowie Heinz Steinmann mit 134 sorgten für dieses Resultat. Leider wollte es dort nicht mehr so rund laufen. 678 Ringe resultierten und man musste sich mit der Ledermedaille zufrieden geben. Einen winzigen Punkt hinter der Bronzemedaille und auch nur zwei hinter Silber. Bronze gewann Dombresson-Viliers Sté de tir la Patrié, Schweizer Meister wurde St. Stephan FSG 1 mit 689 Pkt. vor Pfeffingen FS (680).

Im Feld D ging mit der SG Ennenda eine routinierte Truppe an den Start, welche schon oft in Zürich Finalluft schnuppern konnte. Bisher mit eher wenig Erfolg. Doch heuer schien alles zu stimmen, perfekt waren sie vorbereitet. Schon in der ersten Runde wurde die Grenze von 700 Punkten (Durchschnitt 140 Pkt.). Mit 702 Zählern rangierten sich die Schützen aus Glarus Mitte auf dem 3. Rang und kam locker eine Runde weiter. Im Halbfinale, unter den besten 16 Gruppen, setzten sie noch einen obendrauf. Mit 707 Punkten schafften sie auf dem zweiten Rang liegend den Finaleinzug, welchen die besten acht bestreiten dürfen. Arthur Oswald steuerte 137 Zähler bei, Severino Bianchi und Ruedi Feldmann je 142 und die Gebrüder Hürlimann – Martin und Ernst – sogar je 143 Zähler. Wobei die Anzeige von Martin nach 10 Schüssen hohe 98 Punkte aufwies. Auch im Finale hauten die Ennendaner nochmals alles raus und erreichten zum dritten Mal hintereinander die Marke 700, diesmal auf den Punkt genau (Ernst Hürlimann und Severino Bianchi je 142, Martin Hürlimann und Ruedi Feldmann je 140, Arthur Oswald 136). Leider reichte dies nicht für eine Medaille. Dafür hätte es 705 Ringe benötigt, so hoch liegt das Niveau in diesem Feld. Aber Ennenda darf sehr zufrieden sein mit ihren abgelieferten Leistungen an diesem Tag. Die Goldmedaille holten sich die Schützen von Dallenwil mit 711 Punkten, vor den Bündnern aus Tomils (707). Bronze gewann der SV Eggersriet-Grub (704). Etwas im Schatten stand die Teilnahme der Linthaler Feldschützen, denen erstmals seit 9 Jahren die Finalteilnahme gelungen war. Entsprechend zahlten sie dann auch etwas Lehrgeld. Für sie war nach dem ersten Durchgang bereits Ende Feuer. Es resultierte der 22. Rang mit den Schützen Ernst Hefti, Peter Arnold, Peter Ciresa, Anton Gisler und Rolf Stutz. „Leider konnten wir nicht so durchstarten, wie wir es in den Hauptrunden getan haben. Aber wir kommen wieder!“, zeigte sich Anton Gisler von der FSG Linthal zuversichtlich.

Die Auszeichnungen für die besten ausgeschiedenen Gruppen während den Heimrunden gibt es im Feld A für Luchsingen FSG (962 Pkt., in der dritten Hauptrunde gescheitert) und Niederurnen Stand (mit 953 in Hauptrunde 1 ausgeschieden). Im Feld D erhalten die Militärschützen Braunwald, Aus in der 1. Hauptrunde mit 679, die Auszeichnung.

Die Resultate sind hier zu entnehmen.


Die drei Glarner Vertreter in Zürich:
Linthal FSG, Ennenda SG, Niederurnen StandS




Drei Mal über 700 Punkte geschossen:
Die D-Schützen der SG Ennenda v.l.n.r. Ruedi Feldmann, Ernst Hürlimann, Severino Bianchi, Martin Hürlimann, Arthur Oswald



Guter 4. Rang im Feld E:
Standschützen Niederurnen v.l.n.r. Jakob Steinmann, Hans-Rudolf Weber, René Zwicky, Heinz Steinmann, Martin Sigrist



Die Linthaler Feldschützen nach neun Jahren Abstinenz wieder an einem CH-Final.
v.l.n.r. Betreuer Hanspeter Hirt und die Schützen Rolf Stutz, Ernst Hefti, Peter Arnold, Anton Gisler, Peter Ciresa




Veröffentlicht:
12:00:00 04.09.2017
Autor:
Remo Reithebuch

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